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Atem- und Meditationsübungen

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Atem ist Leben. Wir können wochenlang ohne Nahrung leben, aber wenn wir nicht atmen können, sind wir binnen weniger Minuten tot.

Richtiges Atmen ist für unser Wohlbefinden von grundlegender Bedeutung. Es bringt  mehr Sauerstoff ins Blut und damit zum Gehirn, und es dient unserer Lebensenergie (Prana प्राण) sozusagen als Gefährt. Pranayama प्राणायाम (die Lehre von der Atemkontrolle) besteht aus einer Reihe von Übungen, die den Geist kontrollieren und den Körper in vollendeter Gesundheit erhalten sollen.


Pranayama besteht aus drei Teilen pro Atemzug: Einatmen, Anhalten und Ausatmen. Die Schwerpunkte liegen in einer verlängerten Atempause und besonders langer Ausatmung. Um möglichst viel Prana aufzunehmen sollte durch die Nase eingeatmet werden. In der Nasenhöhle liegen die Geruchsorgane.  Von dort wird Prana an das Gehirn und das zentrale Nervensystem weitergeleitet. 

Wer wütend oder ängstlich ist, atmet flach und kurz. Ein fremdes Geräusch in der Nacht, ein Schreck lassen den Atem stocken. Wer entspannt ist, atmet gleichmäßig und tief.

Wenn sich also der Geisteszustand in der Atmung widerspiegelt, bedeutet  das in der Umkehrung, dass  die Kontrolle des Atems den Geist kontrollieren und zur Ruhe bringen kann. Gleichzeitig dient die Kontrolle des Atems der Vorbereitung der Konzentration und Meditation.

Das Wesentliche an allen Yogaübungen ist die Ausdehnung des Pranas.

StatueIn der Yogalehre heißen die feinstofflichen Energiekanäle Nadis. (Sie sind den chinesischen Meridianen gleich zu setzen.) Durch diese Kanäle fließt das Prana, verbindet so den stofflichen mit dem feinstofflichen Körper.  Im Verlauf der Energiekanäle gibt es sieben Energiezentren, die Chakras चक्र. Der energetische Zustand der Nadis und Chakras ist für unser Befinden bedeutend. Über- oder Unterversorgung  zieht immer gesundheitliche Störungen nach sich.

Welche zentrale Bedeutung  richtige Atmung für  unsere Gesundheit  hat, zeigt sich mit aller Deutlichkeit vor diesem Hintergrund.

Daraus resultierend nehmen Atemübungen neben den Körperhaltungen in meinem Yoga Angebot eine zentrale Stelle ein.


"Meditation ist ein beständiger Fluss der Wahrnehmung oder Gedanken, wie das Strömen des Wassers im Fluss."

MeditationSwami Vishnu Devananda

Meditation ist die Praxis ständiger Beobachtung des Geistes. Das bedeutet, den Geist auf einen Punkt zu konzentrieren, ihn zu beruhigen. Wenn Sie sich zum Beispiel auf die Flamme einer Kerze oder ein Mantra konzentrieren, kehrt Ihre Aufmerksamkeit beständig  zum Gegenstand Ihrer Konzentration zurück. Die Bewegung des Geistes beschränkt sich auf einen kleinen Kreis. Die Übergänge zwischen Konzentration und Meditation sind fließend. Meditation verlangt mehr Einübung, um den Geist an die Leine zu legen. Der Geist ist wie ein See. Gedankenwellen kräuseln seine Oberfläche manchmal sehr heftig. Um das tiefer liegende Selbst sehen zu können müssen Sie zunächst die Wellen glätten.

Die stärksten Sinne sind Sehen und Hören. Sie lenken den Geist ständig nach außen und  verbrauchen so viel Energie. Um diesen Kreislauf zu unterbrechen gebraucht man in der Meditation Töne, Worte (Mantras मन्त्र)   oder Bilder (Tratak त्राटक). Die Körperhaltung sollte so gewählt werden, dass der Pranafluss geschlossen bleibt. Wenn Sie nicht am Boden sitzen mögen, können Sie durchaus auf einem Stuhl sitzen oder auf dem Boden liegen.

omDer Geist lässt sich durch die Konzentration der Gedankenwellen stärken und schärfen. Ihr Denken wird durch Meditation klarer und konzentrierter und Sie entwickeln mehr Zielstrebigkeit.

 

Kosten und Zeiten

Elemente aus Atem- und Meditationsübungen fließen in mein gesamtes Angebot ein.
Weiterführende Workshops entnehmen Sie bitte meinem Veranstaltungskalender, hier sind dann auch die jeweiligen Kosten für die Veranstaltung ausgewiesen.

 
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